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Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Liebe Kinder und Jugendliche, sehr geehrte Eltern, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen in pädagogischen Einrichtungen,

belastende Lebenssituationen, Stress, Krisen und Ängste tauchen von Zeit zu Zeit auch im Leben von Kindern und Jugendlichen auf. Sie leiden manchmal an Problemen, die ihnen oft nicht bewusst sind. Ihre Versuche, sich aus solchen Problemen zu lösen, führen häufig zu schwierigem Verhalten und auch manches Mal zu krankheitswertigen Zuständen. Um einen verantwortungsvollen Umgang damit zu finden, braucht es dann auch professionelle Unterstützung. Der Baum und das Schilf wurden als Symbole für diese Entwicklungsarbeit gewählt. 

Der Baum wurde als Titelbild gewählt, denn er ist nach C. G. Jung unter anderem ein Symbol für Wachstum, Leben, Entfaltung in physischer und geistiger Hinsicht, Triebe und Sexualität. Er ist ein Symbol für Schutz, Schatten, Nahrungs- und Lebensquelle und Festigkeit, aber auch der Verzweiflung, nicht von der Stelle zu können. Ich möchte Ihren Kindern einen Nachreifungsraum geben, der in der Beziehung zu mir als Therapeut oder in der Interaktion mit der Gemeinschaft einer Therapiegruppe entstehen kann. Kinder entwickeln sich im Geäst ihrer elterlichen und geschwisterlichen Beziehungen, dem Generationen übergreifenden Stammbaum. Mir ist daher die Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld der Kinder, den Großeltern, Eltern, Lehrer*innen etc. sehr wichtig.  Anlass für eine Therapie ist oft die Erfahrung von Grenzen, an die Dritte beim Umgang mit dem Kind geraten oder an die das Kind selbst stößt.

Das Schilf wurde für die übrigen Seiten des Hauptmenüs gewählt. Es ist ein Symbol, wie wir uns den Realitäten des Lebens anpassen können sollten. Standhaftigkeit und Flexibilität sind dazu notwendig. Aus Angst, Scham-, Schuldgefühlen werden Menschen gelegentlich unentschlossen und unzuverlässig, verbiegen sich dann wie ein „Schilfrohr im Wind“ oder knicken gänzlich ein. Ein Halm alleine ist dabei deutlich gefährdeter als eine Gemeinschaft. Der vorherrschende gesellschaftliche Drang der Individualisierung und Selbstoptimierung führt zur Überforderung des Einzelnen. Daher lege ich einen Arbeitsschwerpunkt auf die Gruppenanalyse, -therapie. 

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche in vertrauensvoller Atmosphäre

Auf den folgenden Seiten möchte ich Ihnen gerne einige Informationen geben, wie Sie – am besten im Gespräch zu Hause – in Ruhe überlegen können, ob die Ängste und Sorgen Ihres Kindes bei mir und meinem multiprofessionellen Team gut aufgehoben sein könnten. Dafür möchte ich Ihnen gerne einen ersten Eindruck von meiner Praxis in Maroldsweisach vermitteln, die zentral im Städtedreieck von Schweinfurt, Coburg und Bamberg liegt, und Sie über meine psychodynamische Therapieausrichtung informieren.

Die Informationen auf dieser Homepage bieten Antworten auf einige grundlegende Fragen zur kinder- und jugendtherapeutischen Behandlung. Sie erhalten Auskünfte zur Kostenübernahme durch Krankenkassen und praktische Hinweise zur Kontaktaufnahme. Neben sachlichen Informationen zum Start einer Kinder- und Jugendlichen(gruppen)-Psychotherapie, gebe ich Ihnen auch einen Einblick in meine Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen bzw. ihren Bezugspersonen.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Therapie

Erstgespräch

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Sprechstunde

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Akutbehandlung

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Probatorische Sitzung

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Therapeutischer Raum

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Rezidivprophylaxe

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Therapieende

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Beratung und Supervision

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In einem ersten Gespräch soll zeitnah festgestellt werden, ob ein Verdacht auf eine seelische Krankheit vorliegt und weitere fachliche Hilfe notwendig wird. Inhalte sind Beratung, Information, sowie die Klärung des individuellen Behandlungsbedarfs, eine erste Diagnosestellung und evtl. kurze psychotherapeutische Interventionen sowie eine Behandlungsempfehlung.

Diese Form der Selbsthypnose versetzt die körperlichen, vegetativen Funktionen, wie beispielsweise die Durchblutung, den Pulsschlag oder die Atmung über gedankliche Konzentration zu tiefer innerer Entspannung, Ruhe und Ausgeglichenheit.

Mit diesem Verfahren wird durch willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen eine Tiefenentspannung angestrebt. Diese zielt auf die Beruhigung von Körper und Geist und verbessert die Selbstwahrnehmung.

Die Kombination nutzt sowohl in der tiefenpsychologisch fundierten als auch in der analytischen Behandlung die positiven Effekte beider Therapieformen und ermöglicht eine flexible Anpassung an den individuellen Bedarf des Patienten.

„Wir wollen nicht für Kinder und Jugendliche arbeiten, sondern mit ihnen!“

Die seelischen Nöte von Kindern und Jugendlichen unterscheiden sich von den emotionalen Leiden Erwachsener: Schwere Krankheiten, ständige Konflikte, Trennung, Verlust oder gar Gewalt im Elternhaus sind für Kinder und Jugendliche ganz erhebliche Belastungen, bei denen sie schnell aus dem Gleichgewicht geraten können.

Das Therapie-Angebot meiner Praxis richtet sich daher an junge Menschen im Alter von drei bis 21 Jahren und begleitend deren Eltern(teile) beziehungsweise Bezugspersonen, gesetzlich, Beihilfe- und privat versicherte Patienten*innen sowie Selbstzahler*innen.

Bei meiner Arbeit ist mir eine vertrauensvolle, wertschätzende und respektvolle Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen und ihren Bezugspersonen sehr wichtig.

Die Kinder und Jugendlichen finden einen Freiraum, in dem sie so angenommen werden wie sie sind und sich mit allem, was zu ihnen gehört, zeigen dürfen. So entsteht ein therapeutischer Rahmen, in dem das Kind die Möglichkeit bekommt, seine individuelle Persönlichkeit darzustellen, sie zu entwickeln und zu entfalten. Es erfährt dabei den nötigen Halt und die Sicherheit, wofür die Schweigepflicht des Therapeuten grundlegend ist.

Kinder stellen ihre Konflikte und Belastungen meist spielerisch dar, während Jugendliche bereits im Regelfall reifere Ausdrucksformen zur Verfügung haben. Der Therapeut nimmt diese Äußerungen des/der Patienten*in auf und gibt sie im Sinne einer Übersetzung zum besseren Verstehen an den/die Patienten*in zurück. Gemeinsam werden so Zusammenhänge gesehen, verstanden und bearbeitet, und es können neue Lösungswege gefunden, ausprobiert und in den Alltag überführt werden. Durch diesen Nachreifungs- und Entwicklungsraum sollen sie wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln sowie eine bessere Selbstakzeptanz ermöglicht werden.

Meine Mitarbeiter*innen und ich tun unser Bestes, damit auch Sie für sich im Rahmen der begleitenden Bezugspersonentherapie ihre Elternschaft als Fähigkeit, etwas oder jemanden zu erschaffen, zu erzeugen, zu umsorgen, zu schützen, zu nähren, zu lieben, zu respektieren und daran Freude zu finden, wiederentdecken und ausbauen können.

Dazu möchten wir unsere Unterstützung anbieten. Gerne nehmen wir uns dazu in persönlichen Gesprächen innerhalb einer professionellen therapeutischen Beziehungsgestaltung die nötige Zeit.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Schneider
(Praxisinhaber)

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