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Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
mit über 20 Jahren regionaler Erfahrung im Landkreis Haßberge

Liebe Kinder und Jugendliche, sehr geehrte Eltern, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen in pädagogischen Einrichtungen,

„Das Schönste, was eine Fee einem Kind in die Wiege legen kann, sind Schwierigkeiten, die es überwinden muß.“ —  Alfred Adler

 Schön, dass Sie da sind
Manchmal wird im Leben alles zu viel. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können dann traurig, ängstlich, wütend oder sehr unruhig sein. Vielleicht fällt es ihnen schwer, in den Kindergarten oder in die Schule bzw. zur Arbeit zu gehen. Vielleicht gibt es Probleme in der Familie, mit Freunden oder mit sich selbst. 
Auch Eltern und andere Bezugspersonen fühlen sich in solchen Situationen oft hilflos oder überfordert. Sie müssen diese schwierige Zeit nicht alleine bewältigen. 
In meiner Praxis finden Kinder, Jugendliche und Ihre Familien Unterstützung, Gemeinsam schauen wir, was belastet und was helfen kann. 

Ein sicherer Ort zum Reden und Verstehen

In der Therapie dürfen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene so sein, wie sie sind. Sie müssen nichts vorspielen, sich nicht verstellen und keine besondere Leistungen erbringen. Ihr Sorgen, Gefühle und Fragen sind willkommen.
Bei jüngeren Kindern zeigt sich oft im Spiel, was sie beschäftigt. Jugendliche erzählen, sprechen oder finden andere Wege, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Wir nehmen uns die Zeit, gemeinsam zu verstehen, was hinter den individuellen Schwierigkeiten steckt. 
Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu suchen. Wir wolle Zusammenhänge erkennen und neue Wege finden, mit belastenden Situationen umzugehen. Ich habe den Baum und das Schilf als Symbole für diese Entwicklungsarbeit gewählt. 

Der Baum wurde als Titelbild gewählt, denn er ist nach C. G. Jung unter anderem ein Symbol für Wachstum, Leben, Entfaltung in physischer und geistiger Hinsicht, Triebe und Sexualität. Er ist ein Symbol für Schutz, Schatten, Nahrungs- und Lebensquelle und Festigkeit, aber auch der Verzweiflung, nicht von der Stelle zu können. Ich möchte Ihren Kindern einen Nachreifungsraum geben, der in der Beziehung zu mir als Therapeut oder in der Interaktion mit der Gemeinschaft einer Therapiegruppe entstehen kann. Kinder entwickeln sich im Geäst ihrer elterlichen und geschwisterlichen Beziehungen, dem Generationen übergreifenden Stammbaum. Mir ist daher die Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld der Kinder, den Großeltern, Eltern, Lehrer*innen etc. sehr wichtig.  Anlass für eine Therapie ist oft die Erfahrung von Grenzen, an die Dritte beim Umgang mit dem Kind geraten oder an die das Kind selbst stößt.

Das Schilf wurde für die übrigen Seiten des Hauptmenüs gewählt. Es ist ein Symbol, wie wir uns den Realitäten des Lebens anpassen können sollten. Standhaftigkeit und Flexibilität sind dazu notwendig. Aus Angst, Scham-, Schuldgefühlen werden Menschen gelegentlich unentschlossen und unzuverlässig, verbiegen sich dann wie ein „Schilfrohr im Wind“ oder knicken gänzlich ein. Ein Halm alleine ist dabei deutlich gefährdeter als eine Gemeinschaft. Der vorherrschende gesellschaftliche Drang der Individualisierung und Selbstoptimierung führt zur Überforderung des Einzelnen. Daher lege ich einen Arbeitsschwerpunkt auf die Gruppenanalyse, -therapie. 

  • Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien

Das Therapieangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche bzw. Adoleszente im Alter von 3-21 Jahren. Auch Eltern, Elternteile und andere wichtige Bezugspersonen werden – je nach Situation – in die Behandlung einbezogen. 
Besonders wichtig ist mir die vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit. Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen und ihnen Halt und Orientierung geben. Deshalb können Gespräche mit Eltern und Bezugspersonen ein wichtiger Teil der Therapie sein. 
Je jünger ein Kind ist, desto wichtiger ist meist die regelmäßige Unterstützung durch seine Bezugspersonen. 

Wobei Unterstützung helfen kann

Eine psychotherapeutische Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener zum Beiispiel:

  • häufig traurig, ängstlich oder sehr angespannt ist, 
  • sich stark zurückzieht oder kaum noch Freunde hat,
  • große Wut oder heftige Gefühlsausbrüche erlebt,
  • Schwierigkeiten im Kindergarten, in der Schule oder in der Ausbildung hat,
  • unter Problemen mit Freund:innen oder in der Familie leidet,
  • schlecht schläft oder körperliche Beschwerden ohne erkennbare körperliche Ursache hat,
  • eine Trennung, einen Verlust oder eine andere belastende Erfahrung erlebt hat,
  • Gewalt, Mobbing oder andere schwierige Situationen erfahren hat,
  • sich selbst verletzt oder Gedanken hat, nicht mehr leben zu wollen,
  • sich selbst oder andere nicht mehr versteht.

Diese Beispiele sind keine vollständige Liste. Auch wenn Sie unsicher sind können Sie sich gerne beraten lassen.

Wie ich arbeite
Ich arbeite psychodynamisch. Das bedeutet: Ich betrachte nicht nur das aktuelle Problem, sondern versuche auch zu verstehen, welche Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen damit zusammenhängen.
In der Therapie können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene:

  • ihre Gefühle besser verstehen,
  • über schwierige Erfahrungen sprechen,
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln,
  • einen besseren Umgang mit Ängsten, Wut oder Traurigkeit lernen,
  • neue Lösungen ausprobieren, 
  • mehr Sicherheit und Sebstvertrauen gewinnen. 

Die Behandlung kann als Einzeltherapie, Gruppentherapie oder als Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie stattfinden. Welche Form geeignet ist, wird gemeinsam nach einem persönliche Kennenlernen, einer soliden Diagnostik und klarer Indikation für eine Richtlinientherapie entschieden. 

Gemeinsam statt allein
„Wir wollen nicht für Kinder und Jugendliche arbeiten, sondern mit Ihnen!“ 

Kinder und Jugendliche sollen aktiv beteiligt sein. Sie bekommen verständliche Erklärungen und ausreichend Zeit, ihre eigene Sichtweise einzubringen. Eltern und Bezugspersonen werden dort eingebunden, wo dies für die Behandlung notwendig und hilfreich ist. 
Unser Ziel ist, dass junge Menschen wieder mehr Vertrauen in sich selbst entwickeln und ihre eigenen Möglichkeiten entdecken. 

Der erste Schritt und der Weg zu einem Therapieplatz

 Der erste Schritt ist oft nicht leicht. Viele Eltern fragen sich, ob eine Therapie wirklich notwendig ist. Jugendliche haben vielleicht Angst, nicht verstanden oder bewertet zu werden. Zur Klärung dieser wichtigen Fragen haben wir Zeit und die Schritte zu einer Therapie werden Ihnen im nächsten Schritt erläutert. 

Erläuterungen der einzelnen Schritte zum Antrag auf Pschotherapie

Erstgespräch

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Sprechstunde

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Akutbehandlung

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Probatorische Sitzung

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Therapeutischer Raum

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Rezidivprophylaxe

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Therapieende

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Beratung und Supervision

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